| Newsletter vom Oktober 2010 |
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Vielleicht kennen Sie das Bonmot von Mark Twain, der den September als sehr gefährlichen Börsenmonat bezeichnete, aber auch die Gefahren der anderen Monate nicht vernachlässigte. Am Respekt von Mark Twain gegenüber dem September erkennen Sie natürlich, dass es zu dessen Lebzeiten (1835 bis 1910) noch keine vermögensverwaltenden Investmentfonds wie unseren FondsSecure Systematik gab, welche die Anleger vor größerem Schaden hätten bewahren können. Indizes steigen entlang der „Mauer der Angst“Mittlerweile liegt nicht nur der an der Börse gefürchtete Monat September hinter uns, sondern auch das dritte Quartal des Jahres. Beide Zeiträume endeten mit einer faustdicken Überraschung. Einerseits entwickelte sich der unter Börsianern gefürchtete Monat zum Besten seit 70 Jahren. Andererseits widersetzten sich die wichtigsten internationalen Börsenplätze dem negativen Sperrfeuer von Massenmedien und Analysten. Der „weltweite Leitindex“ S & P 500 schaffte es den zu Quartalsbeginn drohenden Abwärtstrend abzuwehren und in einen Seitwärtstrend zu überführen. Liquidität ertränkt die SkepsisDie derzeitige Verwirrung muß Sie aber nicht weiter kümmern. Wie Sie wissen funktioniert unser Managementsystem des „FondsSecure“ emotionslos und prognosefrei. Wie gewöhnlich gewichten wir die Anlageklassen entsprechend dem Verlauf des nun schon seit Januar hin- und herwogenden Kampfes zwischen Bullen und Bären und passen das Portfolio aktiv und hochflexibel der jeweiligen Marktentwicklung an.
Chancen erkennen und nutzen, aber Sicherheit hat VorrangIn dieser emotional aufgeheizten Börsenphase werden wir natürlich konsequent an unserem prognosefreien Investmentstil festhalten und uns lediglich am Ergebnis des Kampfes zwischen Angebot und Nachfrage orientieren. Dabei werden wir – unter strikter Einhaltung unserer geringen Toleranzgrenze bei der Volatilität - der Sicherheit des angelegten Kapitals weiterhin Vorrang einräumen, ohne allerdings unser langfristiges Renditeziel von 8 % aus den Augen zu verlieren. Am folgenden Chart können Sie die praktische Umsetzung unserer Philosophie nachvollziehen.
Während wir im Frühjahr und Sommer noch relativ stark mittels Verkauf von Indexoptionen und durch Shorts auf den schwachen Bankensektor abgesichert waren, wurden diese Versicherungen sukzessive gelockert und durch gezielte Investitionen in die stärksten Sektoren, Themen und Regionen ersetzt. Und die Gewinner sind …Profitieren konnte der Fonds in erster Linie von Schwellenländerfonds sowie von Rohstoff- und Minenwerten, die wir mit Einzeltiteln und Themenfonds abdeckten. Daneben erwiesen sich auch unsere direkten Investitionen in Gold-, Silber und Weißmetall-ETFs, als vorteilhaft. Auch die zeitweise Beimischung von Einzelaktien wie Baidu, Bertrandt, New Flyer oder Telefonica trugen zum positiven Ergebnis bei. Nicht zuletzt waren wir bis vor kurzem auch in den relativ unkorrelierten Agrarmärkten wie Kupfer, Baumwolle und Zucker erfolgreich investiert. Denken Sie aber nun nicht, wir hätten „einfach nur ein wenig Glück“ in relativ riskanten Märkten gehabt. Sämtliche Investitionen erfolgen aufgrund der Signale unseres mathematischen Trendfolgesystems. Zudem haben wir einen nicht unwesentlichen Teil der Rendite des dritten Quartals in den relativ konservativen Zinsmärkten der Schwellenländer verdient, die wir mit ausgewogenen Anlagen in die trendstarken asiatischen Aktienmärkte angereichert haben. Einen insgesamt negativen Renditebeitrag haben die diversen Absicherungspositionen geleistet, die aber dennoch ihren Sinn und Zweck nicht verfehlten, die Risikoreduzierung und Begrenzung der Volatilität. Sicherheit ist nun mal nicht kostenlos zu haben. Das wird uns auch in Zukunft nicht daran hindern, in unsicheren Marktphasen auf derartige Sicherungsinstrumente zu setzen. |









